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Moll
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Mit Moll (von lateinisch mollis ‚weich‘) wird seit dem 17. Jahrhundert und ausschließlich in der deutschsprachigen Musiktheorie ein Tongeschlecht bezeichnet, dessen primĂ€res Merkmal eine kleine Terz ĂŒber der Finalis bzw. dem Grundton ist. Diese Bezeichnung kann sich im modernen Sprachgebrauch auf eine Tonart, eine Tonleiter oder einen Akkord beziehen.

Moll bildet mit Dur ein Begriffspaar und teilt dessen Benennungs- und Bedeutungsgeschichte. Die Gesamtheit aller Dur- und Molltonarten nennt man auch Dur-Moll-System. Dieses löste im 17. und 18. Jahrhundert das System der Kirchentonarten ab.

‱ Dur:
‱ Moll:

Contents

‱ Orthografie
‱ Durvariante
‱ Durparallele
‱ Siehe auch
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Terminologie

Im deutschsprachigen Raum und in einigen anderen LĂ€ndern wird die durch die Spannung der StimmbĂ€nder oder die Saitenspannung von Musikinstrumenten durch Interozeption oder den Tastsinn sinnlich erfahrbare QualitĂ€t unterschiedlicher Terzen durch ihren absolut als „weich“ oder „hart“ wahrgenommenen Spannungszustand beschrieben. Die im Gegensatz zur Durterz als „weicher“ wahrgenommene kleine Terz ĂŒber dem Grundton wird daher auch Mollterz genannt, was im Deutschen zur Charakterisierung des Tongeschlechts mit kleiner Terz als Moll gefĂŒhrt hat.

Im Gegensatz dazu bezieht sich der Sprachgebrauch anderer LĂ€nder oftmals auf die als relativ wahrgenommenen Differenzen der beispielsweise bei gleicher Saitenspannung im VerhĂ€ltnis zur Durterz geringeren SaitenlĂ€nge oder der bei identischen SaitenlĂ€ngen geringeren Saitenspannung der Mollterz,cite-ref-1[1] was sich in der Verwendung von Komparativen zur Benennung des Mollgeschlechts, wie französisch mode mineur, englisch minor, italienisch modo minore, spanisch modo menor (‚kleiner, geringer‘) niederschlĂ€gt. Im asiatischen Kulturraum wird zur Benennung unter anderem die Dimensionierung (chinesisch ć°è°ƒ xiǎodiĂ o ‚kleine Tonart‘) oder LĂ€nge (japanisch 短èȘż tanchƍ ‚kurze Tonart‘) von Stimmpfeifen herangezogen.

Siehe auch

:

Abschnitt „Moll“ im Artikel Anderssprachige Tonbezeichnungen

Sprache und Denken

Trotz der in unterschiedlichen Musikkulturen teilweise unterschiedlichen Perspektiven, die sich auch in der Etymologie der jeweiligen musikalischen Terminologie manifestieren, gibt es darĂŒber hinaus in der Wahrnehmung von Tongeschlechtern und den damit verbundenen Tonarten das durchaus als kulturĂŒbergreifend anzusehende PhĂ€nomen, ihnen auch in geistigen oder körperlichen Dimensionen Eigenschaften zuzuschreiben, die ĂŒber die pragmatische Ebene der terminologischen Begriffsunterscheidung weit hinausgehen.

Siehe auch

:

Tonartencharakter

und

Abschnitt „Die unterschiedliche Wirkung von Dur und Moll“ in diesem Artikel.

Orthografie

Die BemĂŒhung, die Namen von Dur und Moll auch im Schriftbild zu unterscheiden, hat zahlreiche Schreibvarianten hervorgebracht. Die heute bevorzugte Schreibweise im Deutschen ist C-Dur und c-Moll, jedoch sind auch noch diverse alternative Schreibweisen im Gebrauch.

Siehe auch

:

Abschnitt „Schreibweisen“ im Artikel Tonart

Akkordsigel

Bei dem aus dem englischsprachigen Raum stammenden und daher als minor zu lesenden Akkordsymbol „m“ (wie beim als „Am“ dargestellten A-Moll-Akkord) ist zu beachten, dass dieses sich ganz allgemein auf eine Akkordstruktur mit kleiner Terz bezieht (womit natĂŒrlich auch ein Mollakkord gemeint sein kann). Daher findet man fĂŒr einen aus kleinen Terzen generierten Dreiklang, der aufgrund seiner verminderten Quinte als verminderter Akkord bezeichnet wird, neben dem KĂŒrzel „dim“ (diminished ‚vermindert‘) in bestimmten harmonischen ZusammenhĂ€ngen auch die Schreibweise „m−5“ oder „m5♭“ (kleine Terz, verminderte Quinte).

Das „Mollproblem“ in der Musiktheorie

WĂ€hrend sich der Durdreiklang (Grundton, große Terz und reine Quinte) aus der Obertonreihe ableiten lĂ€sst, sind entsprechende Versuche fĂŒr den Molldreiklang nicht in gleichem Maße schlĂŒssig, weshalb die ErklĂ€rung des Molldreiklangs sich zu einem echten Problem, nĂ€mlich dem so genannten „Mollproblem“ ausweitete.

Moll als KlangtrĂŒbung

Laut Paul Hindemith und vielen anderen entsteht der Mollakkord durch Tiefalteration („TrĂŒbung“) der großen Durterz, die er durch das Unvermögen des Hörers oder Instrumentalisten, bei gleitenden Tonhöhen (Glissando) zwischen Groß- und Kleinterz zu unterscheiden, legitimiert sah:

„Was ist aber der Molldreiklang wirklich? Ich halte ihn, einer auch nicht mehr ganz neuen Theorie folgend, fĂŒr eine TrĂŒbung des Durdreiklangs. Da es nicht einmal möglich ist, kleine und große Terz einwandfrei gegeneinander abzugrenzen, glaube ich nicht an einen polaren Gegensatz der beiden Akkorde. Sie sind die hohe und tiefe, starke und schwache, helle und dunkle, eindringliche und matte Fassung ein und desselben Klanges.“

–

Paul Hindemith

:

Unterweisung im Tonsatz.

S. 101.

Bei dieser „TrĂŒbungstheorie“ wird der Mollakkord allerdings zu einem kĂŒnstlich erzeugten Variantklang degradiert, der mit seinem SchwingungsverhĂ€ltnis 4:44/5:6 keine Entsprechung in der Naturtonreihe aufweist. Die kleine Terz 6:5 entsteht dabei durch einen chromatischen Halbtonschritt abwĂ€rts (e–es in C-Dur/c-Moll), dem so genannten kleinen Chroma 25:24:

5 4 : 25 24 = 6 5 {\displaystyle {\frac {5}{4}}:{\frac {25}{24}}={\frac {6}{5}}} aus diesem ergibt sich auch das VerhÀltnis 4 : ( 5 : 25 24 ) : 6 = 4 : 4 4 5 : 6 {\displaystyle {4}:({5}:{\tfrac {25}{24}}):6=4\,:\,4{\tfrac {4}{5}}\,:\,6}

Gegen eine solche Auffassung sprach sich bereits Johann Wolfgang von Goethe aus.

Harmonischer Monismus

Werden die Intervalle eines Molldreiklangs – unabhĂ€ngig von der jeweiligen Stimmung – als harmonisch-rein aufgefasst (also Prime 1:1, kleine Terz 6:5 und Quinte 3:2), so ergibt sich – analog zum Durdreiklang 4:5:6 – das SchwingungsverhĂ€ltnis 10:12:15.

1 1 : 6 5 : 3 2 {\displaystyle {\frac {1}{1}}:{\frac {6}{5}}:{\frac {3}{2}}} auf einen Nenner gebracht = 10 10 : 12 10 : 15 10 = 10 : 12 : 15 10 
 
 10 : 12 : 15 {\displaystyle {\frac {10}{10}}:{\frac {12}{10}}:{\frac {15}{10}}={\frac {10:12:15}{10}}\quad \ldots \quad 10\,:\,12\,:\,15}

Damit hat der Mollakkord zwar ebenfalls eine Entsprechung in der Obertonreihe, doch ist diese im Gegensatz zum Durakkord in mehrfacher Hinsicht problematisch:

Zum einen wird dieser Molldreiklang durch dazwischenliegende Teiltöne (11, 13, 14) unterbrochen, wodurch ihm ein komplexeres SchwingungsverhĂ€ltnis als dem Durdreiklang zukommt, und zum anderen hat diese sog. „monistische“ (d. h. aus der Obertonreihe abgeleitete) Deutung des Mollakkordes keinen eindeutigen Grundton, da der „Erzeugerton“ der Obertonreihe (hier: C) nicht mit der Prim des Dreiklangs (hier: e2 in e-Moll) ĂŒbereinstimmt.

Nach der Funktionstheorie Hugo Riemanns handelt es sich bei diesem e-Moll-Akkord um einen sog. „Leittonwechselklang“, eine „Scheinkonsonanz“, die sich aus den zwei benachbarten Durakkorden (C-Dur 8:10:12 und G-Dur 12:15:18) zusammensetzt und damit einem bitonalen Konstrukt gleichkommt.cite-ref-bitonalit-t-3-0[3]

Dies erschien vielen namhaften Musiktheoretikern des 19. und frĂŒhen 20. Jahrhunderts (etwa Moritz Hauptmann,cite-ref-mauptmann-4-0[4] Arthur von Oettingen,cite-ref-dualismus-5-0[5] Hugo Riemanncite-ref-riemann-6-0[6] und Sigfrid Karg-Elertcite-ref-sigfrid-karg-elert-7-0[7]) dem Mollgeschlecht nicht angemessen, da sich sowohl aus dem komplexeren SchwingungsverhĂ€ltnis, als auch aus dem doppelten Grundton auf einen dissonanten Klang schließen lĂ€sst.

Trotz der unterschiedlichen Lehrmeinungen, wie das „Mollproblem“ zu lösen sei, bleibt die Intonation des Mollakkordes selbst bis hierhin unberĂŒhrt und die Ergebnisse der einen Theorie lassen sich in die der anderen umrechnen, wobei aus (rein) mathematischer Sicht dem einfachsten ZahlenverhĂ€ltnis der Vorzug gebĂŒhrt:

„Nun ja -- Daß aber noch heute bei sehr vielen Theoretikern der Mollakk. als ein Durakk.(!) mit alterierter(!!) Terz gilt, ist eher zum Weinen als zum Lachen! Ein Handwerker weiß um sein Material besser Bescheid, als diese Leute, die sich schließlich noch fĂŒr ‚Musikgelehrte‘ halten 
 Der Durakkord ist in S-Auffassung [SchwingungsverhĂ€ltnis] der Komplex von 1 3 5, resp. in enger Grundstellung 4 : 5 : 6. Der Mollakkord ist in S-Auffassung entweder 4 : 44/5(!) : 6 oder 10 : 12 : 15. Im letzten Falle hĂ€tte er keine Prime, auf die sich die 12 (d. i. 6 od. 3) beziehen könnte. Nun ist 4 : 44/5 : 6 gleich 20/5 : 24/5 : 30/5, d.i. gekĂŒrzt 10 : 12 : 15, d.i. ferner auf GeneralzĂ€hler 60 gebracht: 60 60 60 6 : 5 : 4 {\displaystyle {\tfrac {60\ 60\ 60}{6\ :\ 5\ :\ 4}}} gekĂŒrzt 6 : 5 : 4 ← ← {\displaystyle {\overleftarrow {6:5:4}}} !“

–

Sigfrid Karg-Elert

:

Polaristische Klang- und TonalitÀtslehre.

S. 18

Moll als Naturklang

Einige Musiktheoretiker (etwa Otakar HostinskĂœcite-ref-hostinsk-8-0[8] und Josef AchtĂ©likcite-ref-acht-lik-9-0[9]) versuchten dagegen die SchwĂ€chen der „monistischen“ Moll-Theorie durch zwar einfachere Zahlenproportionen des Mollakkordes auszugleichen, jedoch kann dies nur auf Kosten der harmonisch-reinen Intonation geschehen. Zur Diskussion stand etwa der Komplex aus 6., 7., und 9. Oberton, der scheinbar einem g-Moll-Dreiklang (g–b–d) entspricht. Hierbei wird allerdings aus der reinen Kleinterz 6:5 die so genannte „septimale Kleinterz“ 7:6, die mit ihren 266,87 Cent um einen Viertelton (ca. 48,77 Cent) zu klein erscheint. Ein solcher Dreiklang 6:7:9 kann bestenfalls als Teil des Septnonenakkordes 4:5:6:7:9, also eines dissonanten(!), dominantischen(!) Dur(!)-Akkords aufgefasst werden, zudem ergĂ€be sich als dessen Durparallele (b–d–f) das (unbrauchbare) SchwingungsverhĂ€ltnis 7:9:10œ = 14:18:21 .

Noch problematischer ist der 11. Oberton, das sog. „Alphorn-fa“. Dieses liegt nun mit 551,318 Cent (fĂŒr das Intervall 11:8) fast exakt zwischen den Tonstufen f (temperiert 500 Cent) und fis (600 Cent), und liefert damit „neutrale Terzen“ 11:9 (weder Dur noch Moll). Ein solcher neutraler Klang ergibt sich aus dem SchwingungsverhĂ€ltnis 9:11:13œ = 18:22:27 (d–f/fis–a); beim 9., 11., und 15. Oberton (d–f/fis–h), einer Umkehrung des h-Moll-Akkordes, fĂŒhrt er dagegen zu einer verstimmten Wolfsquinte 22:15 (ca. 663 Cent) .

Harmonischer Dualismus

→

Hauptartikel

:

Dualismus (Musiktheorie)

Die Deutung des Mollakkordes als „Unterklang“ mit dem SchwingungsverhĂ€ltnis 1 4 : 5 : 6 {\displaystyle {\tfrac {1}{4\ :\ 5\ :\ 6}}} (fĂŒr Quinte:Terz:Prime, also in umgekehrter Reihenfolge!) – jener von Hindemith verworfene „polare Gegensatz“ – bringt ebenfalls erhebliche Probleme mit sich. Nach dieser Lehre (dem so genannten „harmonischen Dualismus“), der zu Beginn des 20. Jahrhunderts nahezu ein allgemeingĂŒltiger Konsens der Musikwissenschaft war, ist der Bezugston eines Molldreiklangs nicht dessen Prime, sondern seine Quinte, ohne allerdings die entsprechenden Konsequenzen fĂŒr den musikalischen Satz zu bedenken bzw. zu fordern (etwa die Verdopplung der Quinte statt der gĂ€ngigen Prime). Ferner wird dem objektiv verifizierbaren physikalischen PhĂ€nomen der Obertonreihe eine hypothetische, mathematisch konstruierte, reziproke Untertonreihe als gleichwertig gegenĂŒbergestellt:cite-ref-untert-ne-10-0[10]

Aus diesem resultiert der Mollakkord als intervallgetreue, spiegelsymmetrische Umkehrung des Durdreiklangs, wobei sich die Durterz – mathematisch betrachtet – als arithmetisches Mittel von Prime a=1:1 und Quinte b=3:2 und umgekehrt die Mollterz als deren harmonisches Mittel erschließt; eine Betrachtungsweise, die bereits Gioseffo Zarlino in „Le Istituzioni harmoniche“ (1558) in Ă€hnlicher Weise beschrieben hat:cite-ref-zarlino-11-0[11]

Das arithmetische Mittel 1 2 ⋅ ⋅ ( a + b ) = 1 2 ⋅ ⋅ ( 1 1 + 3 2 ) = 1 2 ⋅ ⋅ 2 + 3 2 = 5 4 {\displaystyle {\frac {1}{2}}\cdot (a+b)={\frac {1}{2}}\cdot \left({\frac {1}{1}}+{\frac {3}{2}}\right)={\frac {1}{2}}\cdot {\frac {2+3}{2}}={\frac {5}{4}}} .
Das harmonische Mittel 2 : ( 1 a + 1 b ) = 2 : ( 1 1 + 2 3 ) = 2 : 5 3 = 6 5 {\displaystyle 2:\left({\frac {1}{a}}+{\frac {1}{b}}\right)=2:\left({\frac {1}{1}}+{\frac {2}{3}}\right)=2:{\frac {5}{3}}={\frac {6}{5}}} .

Zwar stellt der „harmonische Dualismus“ damit die angestrebte Gleichberechtigung von Dur und Moll her, doch erschien vielen Kritikern diese Herleitung (insbesondere die Bezeichnung v. Oettingens, Riemanns und Karg-Elerts eines c-Moll-Dreiklangs als „Unter-g“ – mit der Chiffre °g, im Gegensatz zu c+ fĂŒr C-Dur) nicht nur unnötig kompliziert:

„Aber so gelehrt bin ich schon lange nicht mehr angehaucht gewesen, dass ich mich fĂŒr den Dualismus und die Bezeichnung des Moll-Akkordes entscheiden sollte.“

–

Max Reger

:

Brief vom 13. November 1900 an Johannes Schreyer

Dies war vielmehr auch praxisfern und mit den Ergebnissen der Musikpsychologie unvereinbar.

Moll in der musikalischen Praxis

Das „Mollproblem“ bleibt damit zwar eines der ungelösten Schismen der Musiktheorie, doch hat es in der musikalischen Praxis kaum eine Bedeutung. Allerdings mag das Nebeneinander der drei verschiedenen Molltonleitern und die kĂŒnstlich erhöhte Picardische Terz am Ende eines MusikstĂŒcks in der weniger stark ausgeprĂ€gten Grundton-Empfindung der Mollharmonik seinen Ursprung haben. Insbesondere die Komponisten der Romantik und SpĂ€tromantik, also eben die Komponisten jener Zeit, in der das Moll zu einem „Problem“ stilisiert wurde, sahen in der latenten Ambivalenz des Mollgeschlechts keinen Nach-, sondern im Gegenteil einen Vorteil. Die heute ĂŒbliche Harmonielehre (etwa die Hermann Grabnerscite-ref-grabner-13-0[13] oder Wilhelm Malerscite-ref-maler-14-0[14]) kommt ihnen insofern entgegen, als dass sie sich des spekulativen Überbaus der Riemannschen Funktionstheorie sukzessive entledigte und sich mehr und mehr an den VerhĂ€ltnissen der temperierten Stimmung orientiert.

Molltonleitern

In der musikalische Praxis erlaubten und erforderten Molltonarten von jeher eine Reihe harmonisch oder melodisch bedingter Tonhöhenoptionen, die sich nachtrĂ€glich – und teilweise völlig losgelöst vom musikalischen Denken der historischen oder auch aktuellen Musikpraxis – seitens der zumeist um strenge Systematisierung bemĂŒhten, dadurch aber oftmals ahistorisch ausgerichteten Musikwissenschaft in der Konstruktion unterschiedlich strukturierter und unterschiedlich benannter Modelle mit skalarer Darstellungsweise niedergeschlagen haben.

Diese im Verlauf des 19. Jahrhunderts sowohl in die Allgemeine Musiklehrecite-ref-15[15] und die Lehrinhalte der MusikpÀdagogikcite-ref-16[16] als auch in den Tonleiterbestand der rezenten Akkord-Skalen-Theorie eingeflossen Modelle, die eine in der RealitÀt der musikalischen Praxis vielgestaltige Handhabung des Tonmaterials in Moll in Form einiger weniger Tonleitern darzustellen versuchen, sind seit der zweiten HÀlfte des 20. Jahrhunderts insbesondere seitens der auch an Musikhochschulen zunehmend an Einfluss gewinnenden historisch informierten Tonsatzlehre zunehmend in die Kritik geraten:

„Unsinnig ist die Aufteilung der Elementarlehre in drei Arten Moll, in drei Molltonleitern. Da sie aber noch allgemein gelehrt wird, sollte man zwar keinen Gebrauch von ihr machen, sie aber kennen.“

–

Diether de la Motte

:

Harmonielehre

. BĂ€renreiter-Verlag, Kassel 1976, ISBN 3-7618-0540-3.

Diese Molltonleitern und einige der von ihnen ableitbaren Varianten werden nachfolgend dargestellt.

Schematische Darstellung der Molltonleitern

NatĂŒrliches Moll

Die natĂŒrliche Molltonleiter oder reine Molltonleiter des „reinen“ bzw. „Àolischen Molls“ oder „Naturmolls“ ist eine heptatonische Tonleiter mit Halbtonschritten zwischen der zweiten und dritten sowie der fĂŒnften und sechsten Stufe und Ganztonschritten zwischen den ĂŒbrigen.

Die natĂŒrliche a-Moll-Tonleiter besteht ausschließlich aus Stammtönen: A, H, C, D, E, F, G, A.

Harmonisches Moll

Um die aus Dur-Kadenzen bekannte leittönige Schlusswirkung beispielsweise eines Dur-Dominantseptakkord zur Tonika auch in Moll zu erzielen, wird die siebte Tonleiterstufe im natĂŒrlichen Moll zur Erzeugung einer dominantischen Funktion um einen Halbton zur Durterz ĂŒber der fĂŒnften Stufe erhöht. Gleichzeitig erhĂ€lt der dergestalt alterierte Ton die Funktion eines aufwĂ€rtsfĂŒhrenden Leittons zum Grundton der Skala. Da die Hochalteration der siebten Stufe jedoch primĂ€r harmonisch legitimiert ist, wurde die nunmehr entstandene Skalenstruktur als harmonische Molltonleiter bezeichnet.

Die harmonische Molltonleiter in A-Moll: A, H, C, D, E, F, Gis, (A).

Hiatus und ĂŒbermĂ€ĂŸige Sekunde

Die gelegentlich synonym verwendeten Begriffe Hiatus und ĂŒbermĂ€ĂŸige Sekunde bezeichnen unterschiedliche Sachverhalte, die sich in der musikalischen Praxis auch unterschiedlich manifestieren.

Zwischen sechster und im VerhĂ€ltnis zum reinen Moll erhöhter siebter Stufe entsteht in der allgemein ĂŒblichen Darstellung des harmonischen Moll als Materialskala zwar eine ĂŒbermĂ€ĂŸige Sekunde (Schrittweite: drei Halbtöne), die aber aufgrund der harmonischen Fundierung der Skala fĂŒr die kompositorische Praxis kein melodisch realisierbares Intervall darstellt und im Tonsatz als „totes Intervall“ mit beispielsweise durch Phrasengrenzen trennender Wirkung behandelt, und in dieser Eigenschaft als Hiatus (‚Kluft‘, auch ‚Stimmabsatz‘cite-ref-18[18]) bezeichnet wird.

FĂŒr den französischen Musiktheoretiker Jean-Philippe Rameau, dessen System auf Akkordverbindungen im Quintabstand und gemeinsamen Tönen zwischen diesen beruhte, bedeutete eine Akkordfolge von der Moll-Subdominante zur Dur-Dominante (in A-Moll: von Dm nach E) durch den Ganztonschritt der Grundtöne und dem Fehlen gemeinsamer Töne einen Systembruch, den er erst spĂ€ter durch den double emploi, der Interpretation der Subdominante mit Sixte ajoutĂ©e vor einem Dominantakkord als Doppeldominante (IV6 gleich II7-V) aufzulösen vermochte. Das Unharmonische der Harmonisierung der Aufeinanderfolge von sechster und erhöhter siebter Stufe durch Akkorde mit benachbarten Grundtönen auf der vierten und fĂŒnften Stufe veranlasste ihn, von einem Bruch („Hiatus“) in der harmonischen Abfolge der Skalentöne von Moll auszugehen. Daher interpretierte er die harmonisch legitimierte Molltonleiter (beispielsweise mit der Molltonika auf A) als GIS-A H c d e f (ohne abschließende Oktave). Erst die von ihm erstmals auch theoretisch thematisierte zusĂ€tzliche Erhöhung der sechsten Stufe zur melodischen Molltonleiter erlaubte die Darstellung z. B. von A-Moll im heute ĂŒblichen Oktavambitus von A bis a.cite-ref-19[19]

Als melodisches Intervall wurde der ĂŒbermĂ€ĂŸige Ganztonschritt aufgrund seiner als unharmonisch empfundenen komplizierten Schwingungszahlenproportion (75:64 in reiner Stimmung) in der abendlĂ€ndischen Kompositionspraxis lange Zeit vermieden und sowohl in der Skalendarstellung als auch durch die MelodiefĂŒhrung (beispielsweise bei Johann Sebastian Bach hĂ€ufig durch einen verminderten Septimsprung abwĂ€rts: e-f GIS-A)cite-ref-20[20] umgangen oder als totes Intervall zwischen Phrasengrenzen neutralisiert, z. B. in der Aufeinanderfolge einer auf der Moll-Subdominante in Terzlage endenden, und einer mit der Dur-Dominante in Terzlage beginnenden Phrase: Am7 (Septimlage) - Dm (Terzlage) // E7 (Terzlage) - Am (Oktavlage).

Im Gegensatz zum Hiatus hat die ĂŒbermĂ€ĂŸige Sekunde beispielsweise in den sogenannten Zigeunertonleitern keine trennende Wirkung, sondern verbindet die beiden Intervalltöne durch einen ĂŒbermĂ€ĂŸigen Ganztonschritt, der hier explizit als stiltypisches Merkmal der MelodiefĂŒhrung Verwendung findet.

Ungarische Tonleiter (Zigeunermoll)

→

Hauptartikel

:

Zigeunertonleiter

Diese französisch als mode hongrois (ungarischer Modus), im deutschsprachigen Raum auch als „Zigeunermoll“ bezeichnete Tonleiter wird von einigen Autoren vom harmonischen Moll abgeleitet, bei dem durch die erhöhte vierte Stufe ein zusĂ€tzlicher Leitton zur fĂŒnften Stufe gebildet wird. Dadurch entsteht zusĂ€tzlich zur sechsten und siebten Stufe ein weiterer ĂŒbermĂ€ĂŸiger Sekundschritt zwischen der dritten und vierten Tonleiterstufe.cite-ref-21[21] Aufgrund des Unterschiedes zwischen dem Hiatus der harmonischen Molltonleiter, dessen trennende Wirkung beispielsweise durch Mittel der musikalischen Formgebung realisiert wird, und dem bewusst als Melodieschritt verwendeten Stilmittel des ĂŒbermĂ€ĂŸigen Ganztonschritts in den „Zigeunerskalen“ erscheint eine solche Ableitung des mode hongrois jedoch als problematisch.

Die Töne der a-Zigeunermoll-Tonleiter sind: A, H, C, Dis, E, F, Gis, A.

Die im Kontext europĂ€ischer Kunstmusik ungewohnte Verwendung ĂŒbermĂ€ĂŸiger Sekunden als exponierte melodische Intervalle wurde seit dem frĂŒhen 19. Jahrhundert zu einem der Merkmale des von der Musik der ungarischen Roma inspirierten „ungarischen Stils“ (style hongrois) im Schaffen von Komponisten wie Joseph Haydn und Franz Liszt.

HM5

In der Akkord-Skalen-Theorie der Jazzpraxis gibt es innerhalb des Mollsystems fĂŒr den Dur-Dominantseptakkord auf der 5. Stufe in Moll eine Improvisationsskala, die mit dem 5. Ton der harmonischen Molltonleiter beginnt und mit dem KĂŒrzel HM5 bezeichne wird.

Siehe auch

:

Abschnitt „HM5“ im Artikel Phrygisch-dominante Tonleiter.

Melodisches Moll

Um das Problem des Hiatus im harmonischen Moll zu lösen und damit eine bruchlose Darstellung der Molltonleiter vom Grundton aus zu ermöglichen, erhöhte der französische Musiktheoretiker Jean-Philippe Rameau in einer aufwÀrtsgerichteten Moll-Melodie mit harmonischem Leitton auch die sechste Tonleiterstufe (siehe Schlusstakte des Beispiels) und ermöglichte dadurch die Harmonisierung der Stufen sechs bis acht durch eine Akkordfolge, deren quintverwandte Grundtöne auf den Akkord-Stufen II-V-I (in A-Moll: Hm-E-Am) lagen.cite-ref-22[22] Damit entspricht die so gewonnene Skala bis auf die Mollterz der Durskala.

Da der kĂŒnstlich erzeugte Leitton beim AbwĂ€rtsgehen entfallen kann, besteht auch keine Notwendigkeit zur Erhöhung der sechsten Stufe, so dass hier die Töne des natĂŒrlichen Moll verwendet werden können. Das in AufwĂ€rts- und AbwĂ€rtsrichtung unterschiedliche Tonmaterial wird in der Musiktheorie als melodische Molltonleiter dargestellt.

Die Tonstufen der melodischen a-Moll-Tonleiter aufwÀrts sind: A, H, C, D, E, Fis, Gis, A.

In der Akkord-Skalen-Theorie ist die je nach AufwĂ€rts- oder AbwĂ€rtsbewegung unterschiedliche Form der Leiter unbrauchbar. Man verwendet daher hier nur die AufwĂ€rtsform und bezeichnet sie als „Melodisch Moll aufwĂ€rts“ (kurz „MMA“).

Beziehungen zu Dur

Durvariante

→

Hauptartikel

:

Varianttonart

Die Varianttonart einer Tonart hat denselben Grundton (beispielsweise a-Moll und A-Dur), aufgrund der bei Dur und Moll unterschiedlichen Skalenstruktur jedoch unterschiedliches Tonmaterial und somit in der Notation andere Vorzeichen.

Durparallele

→

Hauptartikel

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Paralleltonart

Zu jeder Molltonart gibt es eine Paralleltonart in Dur, auch Durparallele genannt, die mit der gleichen Vorzeichnung notiert wird. Der Abstand zwischen einer Molltonart und ihrer Durparallele betrĂ€gt eine kleine Terz aufwĂ€rts (beispielsweise a-Moll – C-Dur). Eine IdentitĂ€t des Tonmaterials zwischen Molltonart und Durparallele besteht nur beim natĂŒrlichen Moll.

Die unterschiedliche Wirkung von Dur und Moll

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Hauptartikel

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Tonartencharakter

Von den meisten Menschen werden Dur und Moll Hinsicht unterschiedlich wahrgenommen. Neueren wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge fehlt jedoch Kleinkindern die FĂ€higkeit einer solchen Unterscheidung und bildet sich erst ab einem Alter von ca. sechs Jahren heraus.cite-ref-23[23]

Aussagen ĂŒber die Semantik der großen und kleinen Terz finden sich bereits bei Musiktheoretikern wie Gioseffo Zarlino (1558), aber erst seit der zweiten HĂ€lfte des 18. Jahrhunderts wurden Dur und Moll zunehmend mit „fröhlich“ bzw. „traurig“ in Verbindung gebracht.cite-ref-24[24]

Diese Assoziationen sind aber fragwĂŒrdig, denn der emotionale Charakter einer Musik wird unabhĂ€ngig vom Tongeschlecht auch durch andere Komponenten wie MelodiefĂŒhrung, Rhythmus und Tempo bestimmt.

HĂ€ufig begegnet man auch einer von emotionalen Aspekten unabhĂ€ngigeren synĂ€sthetischen Charakterisierung von Dur und Moll durch Adjektive, die dem Bereich der visuellen Wahrnehmung entlehnt sind. So wird Dur gern als „hell“, „klar“ oder „strahlend“, Moll als „dunkel“, „dĂŒster“ oder „trĂŒbe“ beschrieben.

Ein akustischer Grund fĂŒr die unterschiedliche Wirkung von Dur und Moll könnte darin liegen, dass der Molldreiklang – verglichen mit dem Durdreiklang – einen geringeren Klangwert (Konsonanzgrad) hat. FĂŒr den erwĂ€hnten Klangwertunterschied zwischen Dur- und Molldreiklang werden mehrere voneinander unabhĂ€ngige GrĂŒnde herangezogen:

‱ In der Obertonreihe z. B. des (großen) C ist ein C-Dur-Dreiklang als vierter, fĂŒnfter und sechster Oberton enthalten: c’ – e’ – g’, wobei der Grundton als erster „Oberton“ mitgezĂ€hlt wurde. Der c-Moll-Dreiklang kommt jedoch in der Obertonreihe des C nicht vor. Die hierdurch bedingte unterschiedliche KlangqualitĂ€t von Dur- und Molldreiklang lĂ€sst sich durch ein Experiment am Klavier verdeutlichen: SchlĂ€gt man mit der linken Hand ein C an und gleichzeitig mit der rechten Hand einen Durakkord bestehend aus c’, e’ und g’, so ergibt sich ein vollkommen konsonanter Klang. Ersetzt man jedoch hierbei den Dur- durch einen Molldreiklang (c’, es’, g’), so reibt sich die Mollterz es’ mit dem e’, das als 5. Oberton des Grundtons C mitschwingt, so dass man den Eindruck eines eher dissonanten Klangs gewinnt. Das Experiment funktioniert bei reiner Stimmung noch besser als bei gleichstufiger.
‱ Zum Vergleich von Dur- und Molldreiklang kann man auch das PhĂ€nomen der Kombinationstöne heranziehen. Hier genĂŒgt bereits eine Betrachtung der Differenztöne 1. Ordnung, deren Frequenzen sich aus der Frequenzdifferenz der beteiligten Einzeltöne ergeben. Beim C-Dur-Dreiklang (c’ – e’ – g’) ergeben sich als Differenztöne aller enthaltenen Intervalle (Quint, große und kleine Terz): c, C und C, beim c-Moll-Dreiklang (c’ – es’ – g’) entsprechend: c, As1 und Es. Die KombinationstonverhĂ€ltnisse sind also beim Mollakkord deutlich komplizierter und „belastender“ als beim Durakkord.

Keine Rolle spielen die oben beschriebenen akustischen Unterschiede in einer Theorie des Psychologen Norman Cook, der auf eine andere Weise die unterschiedliche Wirkung des Dur- und Molldreiklangs zu begrĂŒnden versucht, indem er eine Verbindung zum urtĂŒmlichen, tierischen und menschlichen Lautgebaren konstruiert.cite-ref-25[25]

Siehe auch
Literatur

‱ Michael Beiche: Dur - moll. In: Hans Heinrich Eggebrecht, Albrecht RiethmĂŒller (Hrsg.): Handwörterbuch der musikalischen Terminologie. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1971–2006, ISBN 978-3-515-10167-7; 23. Auslieferung, Sommer 1995.
‱ Wieland ZiegenrĂŒcker: Allgemeine Musiklehre mit Fragen und Aufgaben zur Selbstkontrolle. Deutscher Verlag fĂŒr Musik, Leipzig 1977; Taschenbuchausgabe: Wilhelm Goldmann Verlag, und Musikverlag B. Schott’s Söhne, Mainz 1979, ISBN 3-442-33003-3, S. 88–93.

Weblinks

Wiktionary: Moll

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Michael Beiche: Dur - moll. In: Hans Heinrich Eggebrecht, Albrecht RiethmĂŒller (Hrsg.): Handwörterbuch der musikalischen Terminologie. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1971–2006, ISBN 978-3-515-10167-7, HmT 23. Auslieferung, Sommer 1995, S. 1.
cite-note-hindemith-21. Paul Hindemith: Unterweisung im Tonsatz. I. Theoretischer Teil. Mainz 1937.
cite-note-bitonalit-t-33. ↑ Rudolf Klein: Zur Definition der BitonalitĂ€t. In: Österreichische Musikzeitschrift. Band 6, 1951, S. 313; Klein, ein ĂŒberzeugter „Monist“, spricht tatsĂ€chlich von der „BitonalitĂ€t des einfachen Mollakkords.“
cite-note-mauptmann-44. ↑ Moritz Hauptmann: Die Natur der Harmonik und Metrik. Leipzig 1853.
cite-note-dualismus-55. ↑ Arthur von Oettingen: Harmoniesystem in dualer Entwicklung. Studien zur Theorie der Musik. Dorpat / Leipzig 1866; ĂŒberarbeitete zweite Auflage als Das duale Harmoniesystem. Leipzig 1913.
cite-note-riemann-66. ↑ Hugo Riemann: Das Problem des harmonischen Dualismus. Leipzig 1905.
cite-note-sigfrid-karg-elert-77. ↑ Sigfrid Karg-Elert: Polaristische Klang- und TonalitĂ€tslehre. Leipzig 1930.
cite-note-hostinsk-88. ↑ Otakar HostinskĂœ: Die Lehre von den musikalischen KlĂ€ngen. Prag 1879.
cite-note-acht-lik-99. ↑ Josef AchtĂ©lik: Der Naturklang als Wurzel aller Harmonien. Eine aesthetische Musiktheorie in zwei Teilen. Leipzig 1922 und 1928.
cite-note-untert-ne-1010. ↑ Hugo Riemann: Die objective Existenz der Untertöne in der Schallwelle. Kassel 1875.
cite-note-zarlino-1111. ↑ vgl.: Carl Dahlhaus: War Zarlino Dualist? In: Die Musikforschung. Band 10, 1957, S. 286ff.
cite-note-reger-122. Else Hase-Koehler (Hrsg.): Max Reger – Briefe eines deutschen Meisters – ein Lebensbild. 2. Auflage. Leipzig 1938, S. 81.
cite-note-grabner-1313. ↑ Hermann Grabner: Handbuch der funktionellen Harmonielehre. Regensburg 1944.
cite-note-maler-1414. ↑ Wilhelm Maler: Beitrag zur durmolltonalen Harmonielehre. MĂŒnchen 1957.
cite-note-1515. ↑ Stellvertretend sei hier die Allgemeine Musiklehre von Wieland ZiegenrĂŒcker genannt (siehe Literatur).
cite-note-1616. ↑ Man denke hierbei an den mechanischen, in seiner zur Heranbildung technischer GelĂ€ufigkeit nur bedingt wirksamen Tonleiterdrill mit allen drei Varianten der Mollskala in allen Tonarten im Instrumentalunterricht, insbesondere in der Ă€lteren KlavierpĂ€dagogik.
cite-note-173. Diether de la Motte: Harmonielehre. BĂ€renreiter-Verlag, Kassel 1976, ISBN 3-7618-0540-3, S. 77.
cite-note-1818. ↑ Heinrich Husmann: Abbreviaturen. In: Friedrich Blume (Hrsg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart (MGG). Erste Ausgabe, Band 1 (Aachen – Blumner). BĂ€renreiter/Metzler, Kassel u. a. 1949, DNB 550439609, Sp. 18 (= Digitale Bibliothek Band 60, S. 646)
cite-note-1919. ↑ Jens Rohwer: Harmonielehre. In: Friedrich Blume (Hrsg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart (MGG). Erste Ausgabe, Band 5 (Gesellschaften – Hayne). BĂ€renreiter/Metzler, Kassel u. a. 1956, DNB 550439609, Sp. 1634 (= Digitale Bibliothek Band 60, S. 32019)
cite-note-2020. ↑ Diether de la Motte: Harmonielehre. BĂ€renreiter-Verlag, Kassel 1976, ISBN 3-7618-0540-3, S. 78.
cite-note-2121. ↑ Zigeunertonleiter. In: Wilibald Gurlitt, Hans Heinrich Eggebrecht (Hrsg.): Riemann Musiklexikon. 12., völlig neubearbeitete Auflage. Sachteil: A–Z. Schott, Mainz 1967, S. 1079 (Textarchiv – Internet Archive).
cite-note-2222. ↑ Jens Rohwer: Harmonielehre. In: Friedrich Blume (Hrsg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart (MGG). Erste Ausgabe, Band 5 (Gesellschaften – Hayne). BĂ€renreiter/Metzler, Kassel u. a. 1956, DNB 550439609, Sp. 1634 (= Digitale Bibliothek Band 60, S. 32019)
cite-note-2323. ↑ FĂŒr kleine Kinder klingt Musik in Moll nicht unbedingt traurig. Auf: wissenschaft.de vom 7. April 2001.
cite-note-2424. ↑ Hans-Joachim Hinrichsen, Stefan Keym (Hrsg.): Dur versus Moll. Zur Geschichte der Semantik eines musikalischen Elementarkontrasts. Böhlau Verlag, Köln 2020, ISBN 978-3-412-51809-7 (Print), S. 12.
cite-note-2525. ↑ Manfred Dworschak: TĂ€ler des Wohlklangs. In: Der Spiegel. Nr. 32, 2008, S. 118–120 (online).